So schädlich ist eine Zigarette

Two,Isolated,Skulls,Facing,Each,Other,While,One,Of,Them

Die Inhalts- und Zusatzstoffe von Zigaretten sind extrem giftig. Beim Rauchen atmen Sie Nikotin, Kohlenmonoxid (CO) und über 4500 Substanzen ein, die bei der Tabakverbrennung entstehen: Kohlenwasserstoffe, Ammoniak, Arsen, Aldehyde, Cyanide usw.

Die Tabakindustrie zerstört die Gesundheit von Milliarden von Menschen, zielt in den Sozialen Medien besonders auf die Jugendlichen und auf die armen Länder und zerstört erst noch die Umwelt!!

Die wichtigsten Giftstoffe in einer Zigarette

  • Nikotin: Stammt aus den Tabakblättern und ist stark suchtfördernd.
  • Kohlenmonoxid (CO): Dieses Verbrennungsprodukt hindert den Sauerstoff daran, sich im Blut zu binden, und fördert die HerzKreislauf-Erkrankungen.
  • Flüchtige organische Verbindungen (VOC): beispielsweise Ammoniak (beschleunigt die Nikotin-Aufnahme) und Kohlenwasserstoffe.
  • Zusatzstoffe: Kieselsäure, Kohlensäure, Essigsäure, Ameisensäure, Benzoesäure, Titandioxid, Weissbrandmittel, Flottbrandmittel, Theobromin usw.

Partikel, die mit dem Rauch freigesetzt werden

  • Teer: Lagert sich in den Bronchien und in der Lunge ab und ist krebserregend; wie Benzpyren und Anthracen.
  • Schwermetalle: Cadmium, Nickel, Blei, Chrom.
  • Radioaktive Stoffe: Radium, Polonium.
  • Krebserregende Nitratderivate.
  • Freie Radikale: Reagieren mit dem Luftsauerstoff und bilden gesundheitsschädliche Oxidantien; wie Hydrochinon und Peroxide.

Alle diese Giftstoffe tragen zur ständigen Reizung der Atemwege bei und verursachen COPD..

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Die Zigarette, ein Nikotin-Inhalator

Der nachhaltige Erfolg der Tabakindustrie geht direkt auf das Suchtpotenzial von Nikotin und des Tabakkonsums zurück. Hinter dem ewigen Lifestyle-Narrativ versteckt sich eine der am meisten süchtig machenden harten Drogen (die Sucht tritt innert weniger Wochen ein), die der Tabakindustrie satte Gewinne einbringt.

Harte Droge Nikotin: Goldesel und Ökoschwein.
Die immer neuen Technologien verfolgen ein und dasselbe Ziel: Menschen süchtig halten
!

Philip Morris erklärt das so: «Betrachten Sie die Zigarette als eigentliches Dosiergerät für Nikotin… Zweifellos ist der Rauch der beste Nikotin-Träger, und die Zigarette ist das beste Rauchabgabegerät.» (Philip Morris, 1972)

RJ Reynolds Tobacco (RJR) sieht sich als Teil der Pharmaindustrie: «Eigentlich könnte man sagen, dass die Tabakindustrie ein hochspezialisiertes, äusserst ritualisiertes und stilisiertes Segment der Pharmaindustrie ist.» (RJR, 1972)

Die Wirkung der Zusatzstoffe auf das Rauchverhalten

Die Technologie der Zusatzstoffe ist für die Tabakindustrie äusserst wichtig. Flottbrandmittel, Weissbrandmittel, Geschmacksmittel, erhöhte Nikotinaufnahme, Erweiterung der Bronchien usw. Die Zigarettenhersteller wissen, wie sie ihre Produkte maximal optimieren können. In jüngeren Jahren wurden Zusatzstoffe für erhitzten Tabak entwickelt. Damit ist für die Suchtmittel-Industrie eine rosige Zukunft absehbar.

Die Zusatzstoffe können bis zu 10 Prozent des Gewichts einer Zigarette ausmachen.

Laut verfügbarer Datenlage verwenden die Zigarettenhersteller Zusatzstoffe, um die pharmakologische Wirkung von Nikotin zu verändern, damit ihr Produkt für junge Konsumierende in der Einstiegsphase attraktiver ist, oder um den Geschmack und das zeitweise Kratzen des Rauchs zu überdecken.

Die Mechanik der Sucht und die subtile Rolle der Zusatzstoffe

Der Weg, den das Nikotin bis zu den Hirnrezeptoren zurücklegt, kann mit dem geschickten Einsatz von Zusatzstoffen wie Ammoniak und Theobromin beeinflusst werden.

Nach dem Inhalieren wird das Nikotin dank der äusserst grossen Absorptionsfläche der Lunge (sowie von Mund und Hals) schnell vom Blut aufgenommen und erreicht das Hirn in weniger als 10 Sekunden.

Die Hirnrezeptoren reagieren auf den Nikotin-Stimulus und setzen Dopamin sowie Neurotransmitter frei. Diese lösen das Gefühl des «Schusses» aus, der stimulierenden Wirkung von Nikotin.

Mit der Zeit werden diese Rezeptoren darauf konditioniert, dass sie Nikotin erhalten (Toleranz), weshalb der Raucher oder die Raucherin bei fehlendem Nikotin an Entzugserscheinungen leidet, die extrem unangenehm sind.

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