Craving, ein unwiderstehliches Verlangen

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Craving ist ein sehr starkes und fast unwiderstehliches Verlangen nach einer Zigarette. Man muss die Mechanismen verstehen, denn es ist ein Faktor, der langfristig zu Rückfällen führt.

Für eine erfolgreiche Rauchabstinenz muss es gelingen, das Craving mit Medikamenten und/oder nicht-medikamentösen Lösungen in den Griff zu bekommen.

3 bis 5 Minuten! Das ist die Dauer des Cravings!

Ablenkungsstrategien sind wichtig!

Craving: Definition und neuste Erkenntnisse

Craving bezeichnet den unwiderstehlichen Drang, die Substanz (1) zu konsumieren, entweder nach der Einnahme einer geringen Menge (Drogen, Alkohol, Zigaretten) oder ohne jeglichen Konsum, auch Jahre nach einer erfolgreichen Behandlung. Es ist ein subjektiver motivationaler Zustand, der den Impuls beinhaltet, das Produkt zu suchen und es zwanghaft zu konsumieren. Es ist ein Faktor für die Aufrechterhaltung und den Schweregrad der Abhängigkeit, aber auch für einen Rückfall.

Das Raucher-Craving wird mit dem Nikotinentzugssyndrom in Verbindung gebracht, kann aber auch ausserhalb des Entzugs auftreten, lange nachdem das Rauchen aufgegeben wurde. Eine Studie zeigte, dass nach einem Jahr Rauchstopp 50% der Ex-Rauchenden ein periodisches Craving und 10% ein monatliches Craving aufwiesen (2).

Das Craving ist prädiktiv für einen kurz- oder langfristigen Rauchstopp. Daher sollte es während der Rauchentwöhnung und bei der Nachsorge nach dem Rachstopp gemessen werden. Es wird klinisch und psychometrisch bewertet (QSU brief oder Tobacco Craving Questionnaire TCQ-short form).

Welche Umstände begünstigen das Craving?

In erster Linie das Angebot von Tabak, aber auch die Wirkung:

  • von Priming: das Einatmen von Rauch löst das Craving aus oder der Konsum anderer süchtig machender Substanzen wie Koffein oder Alkohol, 
  • des äusseren Kontexts: das Verlangen nach einer Zigarette nach einem guten Essen, der Besuch eines Ortes der mir Rauchen in Verbindung gebracht wird,
  • von Stress,
  • von depressiver Verstimmung,
  • des inneren Kontexts: Die Person empfindet Gefühle, die normalerweise mit dem Konsum des Produkts verbunden sind, wie Frustration, Scham, Schuld oder Euphorie…,
  • von visuellen Stimuli: Fotos oder Videos, die mit dem Rauchen oder der Zigarette in Verbindung stehen, erhöhen den Wunsch zu rauchen (3).

Wie funktioniert der Mechanismus des Cravings?

Es gibt verschiedene Erklärungsmodelle. Die chronische Einnahme von psychoaktiven Substanzen, darunter Nikotin, verändert die Funktion neuronaler Schaltkreise nachhaltig. Bildgebende Verfahren zeigen eine mesokortikolimbische Beteiligung (5). Zahlreiche neurobiochemische Mechanismen sollen am Craving beteiligt sein (6). Die Anfälligkeit für einen Rückfall hängt von der Interaktion innerhalb der subkortikalen Strukturen ab (Dopamin, Gaba, Glutamat, 5HT…). Es wurden mehrere neurobiologische Modelle vorgeschlagen: Reward craving (Dysregulation des Dopamin-/Opioid-Systems), Relief craving (Dysregulation GABA/Glutamat), Obsessive craving (Dysregulation 5HT)

Psychopathologische Aspekte werden ebenfalls erwähnt, insbesondere die Konditionierungstheorie (konditionierte Reize führen zu konditionierten Reaktionen, die Entzugssymptome nachahmen, von denen Craving ein psychischer Ausdruck ist) und kognitive Theorien (interne/externe Balance; Balance zwischen zwei positiven (Stimuli) und negativen (Entzug) Systemen, die sich gegenseitig regulieren; Coping- und Kontrollstrategien des Betroffenen). Es gibt also viele verschiedene Theorien zum Craving.

Die Behandlung der Tabakabhängigkeit sollte sich auf das Entzugssyndrom (das zum sofortigen Scheitern der Rauchentwöhnung führt) und das Craving (das Risiko eines Rückfalls nach einiger Zeit) konzentrieren.

Medikamente gegen das craving

Nikotinersatz verringert die Cravingsymptome (10). Eine Studie konnte zeigen, dass schnell wirkende Verabreichungsformen (Kaugummi 4mg, Inhalator oder Mundspray) das Craving bei stark abhängigen Rauchenden besser reduzieren kann (11). Die Kombination verschiedener Verabreichungsformen von Nikotinersatzmitteln (Dualtherapie) erleichtert die Kontrolle des Cravings (14).

Bupropion (Zyban®) kann das Craving dämpfen. Es hat eine bessere Wirksamkeit bei Patienten, die homozygot für das A2-Allel des DRD2-Gens (Dopa-Rezeptor 2) sind (7) (8). Die SR-Form (sustained releases) von Bupropion erweist sich als nützlich bei einer Sucht nach nicht gerauchtem Tabak (9).

Vareniclin (Champix®) hat eine bessere Wirksamkeit als Bupropion gegen Craving (15).

Die Kombination von Vareniclin/Bupropion oder Vareniclin/TNS ist bei der Bewältigung von Craving wirksamer als Monotherapien (16) (17).

Stand der medikamentösen Forschug

Selektive Monoaminooxidase-Hemmer (MAO-Hemmer) haben in dne durchgeführten Studien eine Wirksamkeit beim Entzugssyndrom und bei der Kontrolle des Cravings gezeigt (18).

Topiramat, ein Inhibitor der glutamatergen Transmission, der den Gabaergen Tonus verstärkt, ist ein Therapeutikum, das in einigen Studien eine positive Wirkung bei der Behandlung von Craving gezeigt hat (19). GABA-B-Agonisten (Baclofen, Gababentin) sind potenziell von Interesse für die Behandlung von Craving (20). Eine Studie mit Dopamin-D3-Rezeptorantagonisten deutete auf eine Verringerung des Cravings hin (21).

Olanzapin (ein Antagonist mehrerer Rezeptoren) verringert nicht die Auswirkungen des Rauchens auf das Craving, sondern soll die reaktiven Reize, die das Craving induzieren, dämpfen (22).

Naltrexon, ein Opioidantagonist, hat einen noch nicht ganz geklärten Nutzen bei der Rauchentwöhnung. Es scheint einen Nutzen zu haben, um das Craving (und die Gewichtszunahme) bei Frauen zu begrenzen (23), ebenso wie Fluoxetin (32).

Hypocretin 1 und 2 (Hcrt 1 und Hcrt 2) oder Orexin A und B sind zwei Neuropeptide, die von Neuronen im lateralen Hypothalamus synthetisiert werden. Einige Arbeiten haben eine Beteiligung des Hcrt-Systems an der Sucht und insbesondere am Craving-Phänomen nahegelegt. Es wurde eine negative Korrelation zwischen Orexin-Plasmakonzentration und Nikotin-Craving und eine positive Leptin/Craving-Assoziation nachgewiesen (24).

Mehrere randomisierte kontrollierte Studien haben gezeigt, dass wiederholte transkranielle Magnetstimulation das Craving reduzieren kann (25) (26).

Nicht-medikamentöse Lösungen gegen Craving

Um Craving zu behandeln, müssen zunächst die Faktoren angegangen werden, die das Craving verstärken oder vermindern.

Beispiele für Faktoren, die das Craving verstärken:

  • Exposition gegnüber Hinweisreizen,
  • Schlafentzug,
  • Eingeschränkte Nahrungsaufnahme
  • Stress, Verletzlichkeit…

Faktoren, die das Craving verringern, sind…

  • Movivation,
  • ausgewogene Ernährung,
  • Entspannung und Bewegung,
  • Behandlung der Verletzlichkeit,
  • Bewältigungsstrategien (Coping)

Copingstrategien bestehen darin

  • Risikosituationen für Craving zu identifizieren,
  • Exposition von Risikosituationen vermeiden,
  • Reaktionen auf Craving vorbereiten,
  • Auf das Umfeld und unterstützende Personen zurückgreifen.

Um Craving zu lindern, müssen auch Angststörungen, der Konsum anderer psychoaktiver Substanzen und Impulsivität behandelt werden, da diese Risikofaktoren ebenfalls zu Craving führen können. Kognitive Verhaltenstherapien (KVT) haben sich als wirksam bei der Kontrolle von Craving erwiesen (28). Die kognitiv-verhaltenstherapeutischen Techniken zielen unter anderem auf das Erlernen von Bewältigungsstrategien ab. Durch die Kenntnis und anschliessende Beherrschung dieser Strategien kann das Vertrauen von Rauchenden in die eigenen Fähigkeiten, sein Ziel, mit dem Rauchen aufzuhören, zu erreichen, gestärkt werden. Beispiele für kognitiv-behaviorale Strategien, die zur Bewältigung des zwanghaften Verlangens nach einer Zigarette eingesetzt werden: 

  • Stimuluskontrolle: Kennen Sie die auslösenden Situationen (Rauchen, Müdigkeit, Alkohol…) und setzen Sie Strategien ein, um den Stimulus zu kontrollieren, z. B. durch Vermeidung (Kontakt mit Rauchenden vermeiden), Substitution (z. B. alkoholfreier Aperitif statt Alkohol) und Veränderung (Kaffee an einem anderen Ort und zu einer anderen Zeit trinken…).
  • Kognitive Strategien: sich daran erinnern, dass das Verlangen kurz ist und nicht lange anhalten wird, die Liste der Motive wiederholen, an etwas anderes Angenehmes denken, Selbstermutigung usw.).
  • Verhaltensstrategien: Ändern Sie den Kontext, beginnen Sie mit einer kurzen Aktivität, machen Sie Atemübungen zur Entspannung, sprechen Sie mit einer unterstützenden Person…

Andere nicht-medikamentöse Lösungen können ebenfalls dazu beitragen, das Verlangen nach einer Zigarette zu kontrollieren. Eine systematische Literaturübersicht sowie eine Metaanalyse haben gezeigt, dass körperliche Bewegung das Craving verringert (29). Eine 5-minütige körperliche Aktivität führt zu einer ähnlichen Verringerung des Craving-Empfindens wie ein oraler Nikotinersatz (30).

Mehrere Studien haben gezeigt, dass die Verwendung von E-Zigaretten einen positiven Effekt auf das Craving hat. (31).

Eine kürzlich veröffentlichte Studie kam ebenfalls zu dem Schluss, dass die elektronische Zigarette das Craving wirksam reduziert, insbesondere bei den am stärksten abhängigen Personen. Der Nutzen ist grösser, wenn das verwendete Material leistungsstark ist und der Nikotingehalt in der E-Flüssigkeit ausreichend ist (33).

Die Erforschung des Craving-Mechanismus muss fortgesetzt werden. Ein besseres Verständnis des Cravings ermöglichte die Entwicklung spezifischer Behandlungen des Cravings in der Unterstützung der Rauchentwöhnung.

Quellen
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  3. Geier A, Mucha RF, Pauli P.  Appetitive nature of drug cues confirmed with physiological measures in a model using pictures of smoking. Psychopharmacology (Berl). 2000 Jun;150(3):283-91.
  4. Hughes JR, Craving among long-abstinent smokers: an Internet survey. Nicotine Tob Res. 2010 Apr;12(4):459-62. doi: 10.1093/ntr/ntq009. Epub 2010 Feb 17.
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Andere Quelle

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