Wirksame Strategien, um einen Rückfall zu verhindern

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Mehr Sport treiben oder sich körperlich betätigen

Sport löst Verspannungen und hilft, das Verlangen nach einer Zigarette zu verringern. Sport zu treiben steigert das Selbstwertgefühl und stärkt Ihre neue Identität als Person, die auf ihre Gesundheit achtet. Es ist eine angenehme und effektive Art, einen Rückfall zu verhindern.

Aktiv sein

Üben Sie die Aktivitäten aus, die Ihnen am meisten Spass machen. Planen Sie Ihre Aktivitäten im Voraus. Achten Sie darauf, dass Sie keine Leerlaufzeiten haben, in denen sich Gedanken über das Rauchen einschleichen könnten.

Verändern Sie ihre Umgebung

Vermeiden Sie es, Gegenstände in Reichweite zu haben, die das Verlangen nach einer Zigarette auslösen könnten. Werfen Sie Zigarettenschachteln weg, verstecken Sie Aschenbecher und Feuerzeuge. Nehmen Sie keine Zigaretten mit und vermeiden Sie es, Rauchende um Zigaretten zu bitten. Waschen Sie Ihre Kleidung, um den Rauchgeruch zu entfernen.

Suchen Sie Hilfe von Menschen in Ihrem Umfeld

Sie können Ihre Erfolgschancen durch die Unterstützung Ihrer Mitmenschen erhöhen. Lassen Sie andere wissen, dass Sie mit dem Rauchen aufgehört haben, bitten Sie sie um Hilfe. Scheuen Sie sich nicht, mit einer Vertrauensperson über Ihre Bemühungen, mit dem Rauchen aufzuhören, zu sprechen. Hüten Sie sich vor manchen Rauchenden, sie könnten Sie um Ihren Erfolg beneiden und Sie dazu verleiten, wieder zur Zigarette zu greifen.

Suchen Sie professionelle Hilfe

Professionnelle Hilfe kann Ihre Erfolgschancen erhöhen. Sie können Folgendes tun:

  • Sie können sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin wenden. Er oder wird Ihnen selbst helfen oder Sie überweisen.
  • Sie können sich an einen Experten für Rauchentwöhnung wenden.
  • An einem Gruppenprogramm zur Unterstätzung teilnehmen (z.B. 5-Tage-Plan).

Den Partner/die Partnerin zum Aufhören bewegen

Zu zweit kann man seine Erfahrungen teilen und sich gegenseitig helfen. Wenn Ihr Partner oder Ihre Partnerin mit dem Rauchen aufhört, erhöht das ausserdem Ihre eigenen Erfolgschancen.

Stolz auf sich selbst sein!

Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, haben Sie einen Sieg errungen und Ihre Freiheit zurückgewonnen. Seien Sie stolz auf Ihren Erfolg. Machen Sie sich bewusst, dass Sie dadurch in den Augen anderer, die es nicht schaffen, mit dem Rauchen aufzuhören, aufgewertet werden. Diese positiven Gefühle können Ihnen helfen, nichtrauchend zu bleiben.

Gönnen Sie sich Belohnungen

Kaufen Sie sich von dem Geld, das Sie durch die Zigaretten sparen, kleine Geschenke – Sie haben es sich verdient! Manche Belohnungen kosten nichts, z. B. positive Selbstgespräche („Ich bin sehr stolz darauf, dass ich es geschafft habe, mit dem Rauchen aufzuhören“), Freunde treffen oder sich eine Auszeit nehmen. Diese Belohnungen werden Sie ermutigen, weiterzumachen, und sie werden Sie für den Verlust der Freude am Rauchen entschädigen. Und warum nicht auch kleine Geschenke für Ihr Umfeld, das vielleicht Ihre Gereiztheit in der Entwöhnungszeit ertragen musste?

Tragen Sie zwei Listen bei sich

Machen Sie ein paar Tage lang folgendes Experiment: Tragen Sie zwei Listen bei sich und nehmen Sie sie hervor, wenn Sie das Verlangen nach einer Zigarette verspüren – das dient als ein Ersatz für den Griff zur Zigarettenschachtel:

  1. die Liste der Gründe, warum Sie mit dem Rauchen aufgehört haben
  2. eine Liste mit Ihren persönlichen Techniken, um dem Verlangen nach einer Zigarette zu widerstehen.

Das Verlangen nach einer Zigarette als Signal interpretieren

Auch lange nachdem Sie mit dem Rauchen aufgehört haben, müssen Sie damit rechnen, dass Sie das Verlangen nach einer Zigarette verspüren. Betrachten Sie dieses Rauchverlangen nicht als Misserfolg, sondern als Warnsignale, die Ihnen sagen, dass Sie die auf diesen Seiten beschriebenen Strategien und Techniken anwenden sollten.

Umgang mit einer möglichen Gewichtszunahme

Normalerweise nimmt man an Gewicht zu, wenn man mit dem Rauchen aufgehört hat. Diese Gewichtszunahme ist jedoch mässig (durchschnittlich 3-4 kg) und es gibt viele einfache und wirksame Techniken, um Gewicht wieder zu verlieren oder eine Gewichtszunahme zu vermeiden. Insbesondere die Verwendung von Nikotinpflastern hilft, die Gewichtszunahme zu begrenzen oder zumindest zu verzögern. Sagen Sie sich: „Ein Schritt nach dem anderen. Im Moment bekämpfe ich meine Rauchgewohnheiten, später werde ich die Gewichtszunahme bekämpfen. Wenn es mir gelingt, mit dem Rauchen aufzuhören, dann werde ich auch in der Lage sein, Gewicht zu verlieren. Wenn Sie wieder mit dem Rauchen anfangen, müssen Sie nicht unbedingt Gewicht verlieren. Ein Rückfall kann Sie nämlich deprimieren und dazu führen, dass Sie übermässig viel essen.

Um die Gewichtszunahme zu begrenzen, sollten Sie fettreiche Lebensmittel meiden, sich mehr bewegen und ausreichend schlafen. Essen Sie mehr Obst und Gemüse. Es gibt viele Bücher darüber, wie man Gewicht verlieren kann. Lassen Sie sich in einer guten Buchhandlung beraten. Lassen Sie sich von einer Fachperson unterstützen. Vermeiden Sie vor allem, sich selbst eine zu strenge Diät aufzuerlegen, da dies zu viele Schwierigkeiten auf einmal bedeutet. Beschäftigen Sie sich vorrangig damit, mit dem Rauchen aufzuhören. Es ist besser, jetzt ein paar Kilo zuzunehmen, als unter Chemotherapie 35 Kilo zu wiegen – wenn Ihnen das passiert, werden Sie es nicht einmal mehr wagen, auf eine Gewichtszunahme zu hoffen.

Listen Sie die Vorteile eines rauchfreien Lebens auf

Hier sind die Vorteile, die Ex-Rauchende in einer unserer Umfragen zum Thema Rauchentwöhnung beschrieben habe

  • „Ich fühle mich jünger“. „Ich habe mehr Energie“. „Ich bin fitter“.
  • „Ich habe Geschmäcker und Gerüche wiederentdeckt“.
  • „Ich fühle mich viel besser“. „Ich kann besser atmen“. „Ich empfinde einen gewissen Stolz“.
  • „Ich habe einen besseren Atem“. „Der Geruch auf der Kleidung ist verschwunden“. „Ich sehe besser aus.“
  • „Ich muss mir keine Sorgen mehr um meine Lunge machen“.
  • „Ich habe keinen Husten mehr“. „Ich habe keine Kopfschmerzen mehr“. „Ich bin weniger nervös.“
  • „Man belästigt seine Umgebung weniger“. „Es wertet mich in den Augen meines Umfeldes auf. „Meine Familie ist zufrieden.“

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